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So fing alles an!

Der Anfang"Liebe Kinder, wir müssen dem Kasperl helfen, damit der Zauber der bösen Hexe gebrochen wird. Erst dann kann der Kasper im Straßenverkehr wieder alles richtig machen!"

So begannen im Dez. 1999 die drei Polizeibeamten Theo Zapf, Max Rössler und Hubert Wittmann, Verkehrserziehung auf spielerische und anschauliche Weise bei den Kleinsten zu präsentieren. Mit dieser Einrichtung betrat die ehemalige Polizeidirektion Weiden Neuland in der Präventionsarbeit von Kindergärten und Grundschulen. Dabei hat die Polizeipuppenbühne Weiden, nach Nürnberg und München die dritte ihrer Art in Bayern, ihre Entstehung eher einem Zufall zu verdanken. Durch die Absage der Nürnberger Bühne anlässlich der Weihnachtsfeier 1999 entstand beim damaligen Pressesprecher der Polizei Weiden die Idee, mit einem kurzen Puppenstück die Kinder selbst zu unterhalten.

Innerhalb von 7 Wochen wurde dann von den drei Kollegen z. T. auch in der Freizeit eine Bühne aus Dachlatten "gezimmert", ein Puppenstück zusammengestellt, mit Hilfe von Angehörigen und Bekannten Vorhänge genäht, Kulissen gemalt, das Stück eingeübt und schließlich erfolgreich Premiere gefeiert. Ohne erhobenen Zeigefinger dreht sich in den Puppenstücken alles rund um die Sicherheit.

Kinder sollen durch das Medium Puppenspiel das Gefühl bekommen, dass es vollkommen natürlich ist, sich mit Fragen und Problemen an die Polizei zu wenden. Sie sollen in dem Polizisten einen Freund und Menschen sehen und kennenlernen. In diesem Zusammenhang wird auch das soziale Verhalten dargestellt und versucht, dieses den Kindern beizubringen. Aufgrund sehr großer Nachfrage ist die Puppenbühne nun seit 2005 auch mit einem Puppenstück für Senioren "im Einsatz".